Birgit Wittemann

Gäste 2016

Birgit Wittemann

Dramaturgin,
VeDRA
Birgit Wittemann begann ihre Karriere 1991 als Dramaturgin am Theater Freiburg. Nach einer einjährigen Assistenz begleitete sie die Produktion „Das Missverständnis“ in der Inszenierung von Jürgen Kruse als Dramaturgin, dafür übersetzte sie das gleichnamige Stück von Camus neu. Es folgten Produktionsdramaturgien bei den Salzburger Festspielen, im kanadischen Toronto und an der Berliner Volksbühne. Parallel studierte sie ab 1992 an der Humboldtuniversität Theater- und Filmwissenschaft. 1996 erhielt Birgit Wittemann von der Filmstiftung NRW eine Förderung, um den Bereich Stoffentwicklung bei der neu gegründeten Produktionsfirma der Pandora Film in Köln zu etablieren. Parallel dazu betreute sie als Produktionsassistentin Produktionen von Leo Carax (Pola X), Emir Kusturica (Schwarze Katze, weißer Kater) und Fredie Murer (Vollmond). Im Anschluss arbeitete sie für die Hamburger Kino Kompanie von Hark Bohm. Dort war sie neben der Entwicklung deutscher Stoffe auch als Produktionsleiterin an internationalen Co-Produktion (Running free u.a.) beteiligt. 2001-2002 absolvierte Birgit Wittemann die Kölner Schreibschule der Internationalen Filmschule (IFS) Köln. Gleichzeitig machte sie sich als Dramaturgin selbstständig. Seitdem arbeitet sie als Dramaturgin und Lektorin u.a. für die Degeto, die Hamburger Filmförderung, Pro7, RTL, WDR sowie diverse Produktionsfirmen. 2005 nahm sie an dem europäischen Weiterbildungsprogramm „NortbyNorthWest“ des Dänischen Filminstituts teil; einer der Stoffe, die sie mitentwickelte, wurde von HBO optioniert. Weitere Stoffentwicklungsaufträge und Seriendramaturgien folgten („Die Zwerge“, „Ein Fall für Barz“, „Das Trio“ u.a.). Neben ihrer Tätigkeit als Dramaturgin ist Birgit Wittemann seit 2010 u.a. an der Filmakademie in Ludwigsburg als Dozentin tätig.
Podiumsdiskussion

Genrefilm in Deutschland. Realität oder Fiktion?

Genrefilm aus Deutschland? Das kann ja nichts taugen. – Diese weitläufig vorherrschende Meinung macht es dem deutschen Genrekino ungemein schwer auf heimischem Boden zu gedeihen. Über Möglichkeiten und Chancen, wie dies bereits auf der Ebene der Stoffentwicklung dennoch gelingen kann/könnte, soll diese Podiumsdiskussion mit ausgewählten Gästen Aufschluss geben.

Raum 2 – Kino   |   11:30 - 12:45 Uhr