David Schalko

Gäste 2016

David Schalko

Autor,
Regisseur

David Schalko, Autor und Regisseur, wurde 1973 geboren. Bekannt wurde er in Österreich mit der "Sendung ohne Namen", die ab 2002 ein völlig neues Genre im Fernsehen begründete. Es folgten zahlreiche preisgekrönte Formate im Rahmen der ORF Donnerstag Nacht. Als Romanautor verfasste er zwei Romane im Czernin Verlag: „Frühstück in Helsinki“ (2006) und „Weisse Nacht“ (2009) sowie den Erzählband „Wir lassen uns gehen“ (2007). 2013 erschien sein Roman „Knoi“ im Jung und Jung Verlag. Zu seinen wichtigsten fiktionalen Filmarbeiten zählen „Aufschneider“ mit Josef Hader, die Mockumentary "Das Wunder von Wien", der Kinofilm "Wie man leben soll" nach einem Roman von Thomas Glavinic und die international preisgekrönte Mini-Serie "Braunschlag", die in Österreich zur erfolgreichsten Serie seit 20 Jahren avancierte und u.a. bei der Cologne Conference neben namhaften HBO und BBS Produktionen in der Kategorie "10 wichtigste Arbeiten weltweit" lief.

Seine Mini-Serie „Altes Geld“ („Die beste Serie seit Helmut Dietl“, Welt am Sonntag) erregte hohe internationale Aufmerksamkeit und wurde im Herbst 2015 erstmals ausgestrahlt. Altes Geld wurde bei der Cologne Conference 2015 prämiert sowie auch im Rahmen des 13. Sichuan TV-Festivals in Chengdu im selben Jahr.

US-Adaptionen von „Braunschlag“ und „Altes Geld“ sind in Arbeit.

2016 drehte er den ORF Landkrimi „Höhenstraße“. Schalkos Theaterstück „Kimberly“ wurde im Dezember 2015 am Schauspiel Köln aufgeführt. Derzeit arbeitet Schalko an einer mehrteiligen Fernseh-Adaption von Fritz Langs Filmklassiker "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" aus dem Jahr 1931.

Copyright Foto: Payer Fiala Verband Regie

Podiumsdiskussion

»Des is a Gaude!«. Österreichischer Humor geht in Serie.

Ulli Brées Dramedy "Vorstadtweiber" und David Schalkos abgründige Mini-Serien "Braunschlag" und "Altes Geld" gelten als typisch österreichische Serien-Exporte. Was ist dran am österreichischen Humor, gibt es ihn wirklich und wie erschaffen die Autoren diesen bitterbösen Liebling deutscher ZuschauerInnen?

Raum 1 – TV   |   14:15 - 15:30 Uhr