Roland Zag

Gäste 2016

Roland Zag

Dramaturg,
VeDRA

Roland Zag, geboren am 10.11.1958 in Heidenheim/Brenz. Ab 1977 Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Philosophie an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Magister artium 1982. Seit 1986 zahlreiche Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen, überwiegend in Verbindung mit filmischen, musikalischen und literarischen Themen. Seit 1993 Geschäftsführer der MEDIAS RES Film- und Fernsehproduktion GmbH. Seit 2001 Lektor, Dramaturg und Story-Doctor. Entwicklung und wissenschaftliche Ausarbeitung der dramaturgischen Theorie »The Human Factor«. Seit 2004 Drehbuchberatung, Script Doctoring und Stoffentwicklung für Kino und Fernsehen. 2005 erscheint »Der Publikumsvertrag. Emotionales Drehbuchschreiben mit ‚the human factor’.« (2.Auflage 2010).

Roland Zag unterrichtet an der Masterschool Berlin, Filmhaus Köln, Macromedia Fachhochschule München, Hamburg Media School, Filmschule Hamburg-Berlin, Drehbuchforum Wien, u.a.

Seit Februar 2014 ist Roland Zag Vorstandsvorsitzender des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA).

Case Study

»Nebel im August«. Wie erzählt man Euthanasie im Kino?

Der Fall des 'jenischen' Kindes Ernst Lossa, der während der Nazizeit in der Psychiatrie als Fall für Euthanasie umgebracht wurde, ist von Robert Domes genau recherchiert und in einem Tatsachenroman beschrieben worden. Holger Karsten Schmidt schrieb im Auftrag des Produzenten Uli Limmer das Drehbuch. Roland Zag spricht mit Uli Limmer über die Herausforderung, ein emotional so schwieriges Thema für den heutigen Kinomarkt zu bearbeiten.

Gäste:
Prof. Ulrich Limmer

Raum 2 – Kino   |   14:15 - 15:30 Uhr