»Des is a Gaude!«. Österreichischer Humor geht in Serie.

Programm 2016

Raum 1 – TV   |   14:15 - 15:30 Uhr

Podiumsdiskussion

»Des is a Gaude!«. Österreichischer Humor geht in Serie.

Als "böser aber auch witziger, kurz: österreichischer", "lustvoll bösartig", "so anders als die hiesige Fernsehware, dass sie ob ihrer Risikofreude Staunen macht". So und ähnlich schrieb das deutsche Feuilleton über Ulli Brées Dramedy "Vorstadtweiber" und David Schalkos Mini-Serien "Braunschlag" bzw. "Altes Geld", Teil 1 und 2 seiner geplanten "Gier"-Trilogie. Obwohl sehr unterschiedlich, gelten alle drei Formate als typisch österreichisch - aber was bedeutet das konkret? Gibt es "den" österreichischen Humor und wenn ja, wodurch zeichnet er sich dramaturgisch aus? Bedeutet die reizvolle österreichische „Bösartigkeit“ einen bestimmten Blick auf die Welt, beginnt sie also schon in der Themenwahl und Figurencharakterisierung oder setzt sie erst in der Erzählweise ein? Mit wie viel Schrägheit kann sich das Publikum identifizieren, kann man beim schonungslosen Blick auf garstige Wahrheiten und risikofreudigem Tabubruch gleichzeitig herzig sein? Oder geht es gerade darum, das nicht zu wollen? Im Gespräch mit Autor und Regisseur David Schalko und dem Dramaturg der „Vorstadtweiber“ Alexander Vedernjak geht das Panel diesen Fragen nach.

Moderation: